Heijo Hangen (* 29. April 1927 in Bad Kreuznach; † 18. Juli 2019)[1] war ein deutscher konstruktiver Künstler und documenta-Teilnehmer von 1977.
Heijo Hangen wird 1927 in Bad Kreuznach geboren. 1947 bis 1950 studiert er an der Landeskunstschule in Mainz. Anfang der 1950er Jahre entstehen erste konstruktiv-abstrakte Arbeiten. 1956 bezieht er ein Atelier im Künstlerhaus auf dem Asterstein in Koblenz. Seinen Lebensunterhalt verdient er damals als Ausstellungs- und Grafikdesigner in Koblenz und Bonn, wo er für das amerikanische Bildungszentrum U.S.I.S. arbeitet. 1962 entwickelt er sein konstruktives „Bildmodul“, ein zweifach diagonal geteiltes Quadrat, das fortan allen seinen Werken zugrunde liegt und schon bald zu seinem unverwechselbaren Erkennungsmerkmal wird. Seit dieser Zeit sind seine Werke in immer mehr Galerie- und Museumsausstellungen zu sehen. 1971 hat er eine Einzelausstellung im Von der Heydt-Museum in Wuppertal, 1972 ist er in der Überblicksschau Konstruktivismus der Galerie Gmurzynska in Köln vertreten. 1976 ist er Stipendiat der Villa Massimo in Rom, 1977 nimmt er an der documenta in Kassel teil. Von 1977 bis 1993 ist er Dozent an der Europäischen Akademie der Künste in Trier. 1991 hat er im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt eine große Einzelausstellung, 2011 erhält Hangen den Peter C. Ruppert-Preis für Konkrete Kunst in Europa. 2017 widmen ihm das Leopold-Hoesch-Museum in Düren und die Galerie Geiger in Konstanz große Ausstellungen zu seinem 90. Geburtstag. An 18. Juli 2019 stirbt Heijo Hangen in Koblenz.








