Zdeněk Sýkora (* 3. Februar 1920 in Prag; † 12. Juli 2011 ebenda) war ein tschechischer Maler, Grafiker und Pädagoge. Er ist einer der weltweiten Pioniere des Einsatzes von Computern bei der Vorbereitung eines Kunstwerks.  Auch wenn er mit Systemen, Programmen und dem Zufallsprinzip arbeitete, blieb er doch ein Maler: Er beschäftigte sich auf originelle Weise mit Formen, Farben und ihrer Beziehung zueinander. 

Ve věku 91 let zemřel jeden z nejuznávanějších českých malířů Zdeněk Sýkora  - iDNES.cz
Biografie: Er wurde am 3. Februar 1920 in Louny geboren, wo er bis zu seinem Tod lebte. Hier absolvierte er das Gymnasium. Bereits während seines Studiums begann er zu fotografieren und Bilder zu malen. Nach der Schließung der Universitäten im Jahr 1939 arbeitete er bei der Eisenbahn. Nach dem Krieg studierte er Kunstpädagogik und Darstellende Geometrie an der Karlsuniversität in Prag, wo er 1947 zu lehren begann und 1966 zum außerordentlichen Professor für Malerei ernannt wurde. Neben seiner Lehrtätigkeit beschäftigte er sich mit dem freien Schaffen - er malte Bilder, schuf Skulpturen, ist Autor von Dutzenden von Grafiken und Realisierungen in der Architektur. Er war Mitglied der Kreativgruppe Crossroads, die 1963 in Prag gegründet wurde. Seit 1985 arbeitet er mit seiner Frau Lenka zusammen. 1991 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Louny ernannt. Im Jahr 2003 verlieh ihm der französische Kulturminister den Titel Chevalier de l'Ordre des Arts et des Lettres. 2005 erhielt er den österreichischen Herbert-Boeckl-Preis für sein Lebenswerk. 
Zdeněk Sýkora bezog bereits Anfang der sechziger Jahre als einer der weltweit ersten Künstler den Computer in die Vorbereitungen für seine Kunstwerke mit ein. Auch wenn er mit Systemen, Programmen und dem Zufallsprinzip arbeitete, blieb er doch ein Maler: Er beschäftigte sich auf originelle Weise mit Formen, Farben und ihrer Beziehung zueinander. Zdeněk Sýkora starb am 12.7.2011 in Louny.
http://www.zdeneksykora.cz

Werke: 1993 erstes Architekturprojekt mit Linien – Sykoras Wand (20m lang), Gestaltung der Eingangshalle der Firma Selmoni AG, im St. Alban-Tal 38 in Basel, Acryl auf Leinwand 276 x 1242 cm (34.3m2), 22 Teile,  Architekt: Rolf Gutmann, Investor Selmoni AG.
Im November 2020 wurde Sýkora’s Wand vom ursprünglichen Standort vom St. Alban-Tal 38 in den neuen Hauptsitz der Selmoni Gruppe an die Aliothstrasse 4 in Münchenstein gezügelt.

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