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Albert Aegeter "Alba"

Albert Aegeter * 7.2.1906 Binningen; † 6.11.1983 Basel 

Albert Aegerter ist der Sohn von August Samuel Aegeter und der Neffe von Karl, beide auch bedeutende Basler Maler.

Werke: Landschaften, Figuren, Akte, Porträts und Stillleben

 

August Samuel Aegeter

August Samuel Aegeter *17.10.1878 Basel, † 6.1.1971 Basel, Bürgerort Röthenbach (BE)

Maler und Grafiker. Gebirgslandschaften, Figürliches, Stillleben und Porträts. Vater von Alba und Bruder von Karl Aegerter.

Siehe auch Link zu seinem Bruder Karl Aegeter: Karl Aegerter – Wikipedia

Bruno Gasser

Bruno Gasser (* 20. Mai 1947 in Winterthur; † 14. September 2010 in Basel) war ein Schweizer Maler, Grafiker, Plastiker und Autor.

Leben und Werk: Bruno Gasser absolvierte von 1964 bis 1967 eine Lehre zum Bühnenbildner. 1968 bis 1970 besuchte er die Malklasse an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel bei Franz Fedier, der sein Schaffen massgeblich beeinflusste. Später belegte er kunstgeschichtliche Kurse an der Universität Basel bei Gottfried Boehm.

In der Folge erhielt Gasser verschiedentlich Kunststipendien, die ihm Auslandsaufenthalte u. a. 1971 an der Kunstakademie Düsseldorf, 1973 an der Cité Internationale des Arts Paris und 1974 ein Designstudium an der Gerrit Rietveld Academie in Amsterdam ermöglichten.

1980 gründete er einen eigenen Verlag und publizierte über befreundete Kunstschaffende sowie Künstlerbücher über die eigene Gedanken- und Ideenwelt. Er realisierte auch Filmdokumentationen über Samuel Buri, Christoph Gloor, Rolf Rappaz und Bernd Völkle.

Gasser engagierte sich als Mitglied im Zentralvorstandes der GSMBA und bei der Herausgabe und Gestaltung der Zeitschrift Schweizer Kunst. Seine Werke stellte er in zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen aus. Werke von Gasser befinden sich in verschiedenen öffentlichen Sammlungen, wie dem Kunstmuseum Basel und dem Kunsthaus Zürich, und im öffentlichen Raum. Sein Œuvre setzt sich vor allem mit dem Thema Gras auseinander.

Christoph Gloor

Christoph Gloor (* 1. November 1936 in Basel; † 26. März 2017 ebenda) war ein Schweizer Karikaturist, Maler, Zeichner und Bildhauer.

Leben: Gloor wuchs in Birsfelden bei Basel auf und absolvierte eine Ausbildung zum Schaufenstergestalter beim Warenhaus Manor in Basel. Von 1957 bis 1972 arbeitete er als Schaufensterdekorateur in Basel. 1964 wurde seine erste Karikatur veröffentlicht, ein Jahr später nahm er an seiner ersten Gruppenausstellung teil. Ab den 1970er Jahren arbeitete er regelmässig für die Schweizer Satirezeitschrift Nebelspalter und veröffentlichte gesellschaftskritischen Zeichnungen in diversen Schweizer Zeitungen und Zeitschriften. Seit 1972 war er als freischaffender Karikaturist und Künstler tätig.

Literatur:

Claire Schillinger

Claire Schillinger * 1.5.1943 Lausanne. Künstlerin. Peintre et illustratrice. Objet et environnement (Maler und Illustrator. Objekt und Umgebung)

E. Willi

Im Internet nichts über diesen Künstler gefunden

Erica Schnell

Erica Schnell Stettler ∗ 18.3.1940 Basel 1998, Malerin, Zeichnerin, Radiererin und Plastikerin. Geboren am 18.3.1940 in Basel. Besuchte von 1957–60 an der Kunstgewerbeschule Basel Kurse bei bei Martin A. Christ, Walter Bodmer und des Riehener Künstler Gustav Stettler. 1967 an der Cité Internationale des Arts in Paris. Mit Schulabschluss und Ausbildung zur Sekretärin schrieb sie sich an den Abendkursen der Gewerbeschule ein und arbeitete später halbtags als wissenschaftliche Zeichnerin am Institut für Ur- und Frühgeschichte in Basel. Damit konnte sie sich die Mittel zur weiteren künstlerischen Ausbildung und freien Tätigkeit verdienen. Erica Schnells Motive sind die Elemente einer sich immer wieder erneuernden Natur, umgesetzt bis nahe an die Abstraktion in Öl, Gouache oder Aquarell. Aus Farbflächen, meist in verzogenen Rechtecken und Quadraten und Dreiecken, baut sie Farbkomposition auf. Dazu tritt die Strichzeichnung einer Linienstruktur. Beide, Farbfläche und Strichzeichnung, kommen in ein harmonisches Gleichgewicht - sie übertragen auf den Betrachter das Miterleben eines klaren Motivkonzepts, das auch Bewegung, Luft, Raum und Wandel des zu Grunde liegenden Naturthemas beinhaltet. Es ist eine stille und zurückhaltende Kunst eigener Prägung, die sich da in aller Ruhe entwickelte. (aus: Peter Stettler und Erica Stettler-Schnell, Jahrbuch z’Rieche, Dorothea Christ, 1993).

Sie war mit Gustav Stettler Sohns Peter Stettler ebenfalls Kunstschaffender verheiratet. Ihr Nachlass wird seit 2021 vom Archiv ARK Basel betreut.

Das kleine Konvolut, das ARK Basel von Erica Schnell übernehmen konnte, erlaubt einen Blick auf ein überraschendes Werk und ein weitgehend unbekanntes Leben. Ihre heitere Bildsprache der lyrischen Abstraktion setzt sich in ihrer frischen und transparenten Farbigkeit nicht nur von der Basler Graumalerei ab, sondern auch von der Kunst ihres Partners Peter Stettler (1939 – 1998) und des Schwiegervaters Gustav Stettler (1913 – 2005).
Kostbare Fächerentwürfe auf aufgetrennten Melitta-Filterpapieren sowie eine reizvolle Gruppe von Reliefs und kleinen Freiplastiken aus Draht, einem Werkstoff, welchen die Künstlerin vom bewunderten Lehrer Walter Bodmer übernommen hatte, lassen sich als Kalligraphien lesen: Wie in Ölmalerei und Aquarell zeigt sich auch hier das rhythmische Geflecht von Ästen und Zweigen als wichtige Inspirationsquelle freier Kompositionen.

Quelle: https://ark-basel.kleio.com/1_nachl-sse/2825_3d6f6b12a/0_erica-schnellhttps://ark-basel.kleio.com/1_nachl-sse/2825_3d6f6b12a/0_erica-schnell

Ernst Streit

Ernst Streit (* 16. April 1909 in Brenzikofen; † 24. Juni 1955 in Chaumont, heimatberechtigt in Belpberg) war ein Schweizer Maler und Grafiker. Sein Werk umfasst vor allem Landschaftsbilder sowie Lithografien, Monotypien, Holz- und Linolschnitte.

Leben und Werk: Ernst Streit war ein Sohn eines Landwirtes und wuchs mit zehn Geschwistern in Brenzikofen auf. In Steffisburg absolvierte er eine Malerlehre und besuchte ab 1933 die Allgemeine Gewerbeschule Basel. Dort wurde er u. a. von Arnold Fiechter und Hermann Meyer unterrichtet. Streit war mit den Berner Künstlern Gustav Stettler, Ernst Baumann, Fritz Ryser und Ernst Wolf (1915–2007) befreundet.[1]

Streit war Mitglied der Sektion Basel der Gesellschaft schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten (GSMBA). Von 1947 bis 1955 schuf er wie viele Künstler in Basel im Larvenatelier Tschudin zahlreiche Basler Künstlerlarven für die Basler Fasnacht. In Basel teilte er sich eine Wohnung mit Gian Casty.[2]

Seine Landschaftsbilder entstanden am Rheinknie, an der Birs, im Birsigtal sowie in der Umgebung von Paris und an der Seine. Ausser in den Kriegsjahren lebte er ab 1935 regelmässig und für längere Zeit in Paris und wohnte an der Place de Clichy. 1948 hielt sich Streit in Sizilien, später dreimal in Katalonien auf.

Auf dem Rückweg von Paris nach Basel stürzte Ernst Streit im Juni 1955 mit seinem Motorrad, das vollgepackt mit Arbeiten war, die er während seines dreiwöchigen Aufenthaltes in Paris angefertigt hatte, auf der Hochebene von Langres. Wenige Minuten nach der Einlieferung in das Spital von Chaumont verschied er. Streit hinterliess seine Frau mit einer gemeinsamen Tochter.

Ernst Wolf

Ernst Wolf * 18.01.1915 in Wyningen (BE) – † 05.02.2007 in Laufen
Beruf: Maler, Kunstmaler
Heimatort: Melchnau (BE)

Sohn des Ernst Wolf (Käser) und der Ida, geborene Lüthi.

Leben: Ernst Wolf geboren 1915 im bernischen Wynigen, ist in Hasle-Rüegsau aufgewachsen,wo er die Volksschule besuchte.Anschliesend 3jährige Malerlehre in Oberburg und Besuch der Maler-Fachschule in Burgdorf. Darauf zwei Jahre an der Kunstgewerblichen Abteilung der Gewerbeschule Basel. Lehrer: Albin Maier,Hermann Meyer,Ernst Buchner und Otto Meier (Bildhauer) Ab 1937 freies Arbeiten;er bezog sein erstes Atelier in Birsfelden an der Schulstrasse 13,im Hause des Schreiners Küster.1939 Mobilmachung und Einzug als Sanitäter.1941 bis 1946 als Assistent von Professor Heinrich Altherr bei seinen Wandbildern auf dem Friedhof am Hörnli und im Kreuzgang desBasler Staatsarchivs. 1954 bis 1974 teils in den Freibergen teils in Basel wohnend und arbeitend. Heute arbeitet er in seinem Atelier in Dittingen (Laufental) 

Konnte man Ernst Wolf anfangs zu den Baslern Graumalern zählen, führte ihn Heinrich Altherr`s Einfluss zur Hell-Dunkel-Malerei. Bekannt wurde der Künstler einerseits mit seinen feinfühligen Portraits, andererseits mit seinen einmaligen Blumenbildernsowie mit seiner Landschaftsmalerei.Ernst Wolf malte für den Basler Kunstkredit die Portraits von Professor Felix Staehelin, Professor Peter Von der Mühll, Dr.Hermann Kienzle, Direktor der Gewerbeschule Basel, Nationalrat Dr.Nicolas Jaquet sowie AltregierungsratAlfred Ab Egg.Zwei Wandbilder,eines im Neubad-Schulhaus, das andere,ein Mosaik,im Frauenspital Basel. Im Baselbiet befinden sich Glasbilder in der Kirche Arisdorf,in der Kinderbeobachtungsstation Langenbruck und ein Wandbild in der Gewerbeschule Liestal. Nach 1954 wohnte und malte Ernst Wolf vor allem in den Freibergen, und das Licht der Juralandschaften inspirierte ihn zu leuchtend-hellen Landschaftsbildern.Seine Glasbider zeigen religiöse Motive,bekannt sind zudem seine Tierdarstellungen und auch  die Basler Fasnacht hat ihren Niederschlag in Ernst Wolf`s Glasbildern gefunden. Mit Heinz Fiorese modellierte und malte er während vielen Jahren Larven für die Basler Fasnacht. Sein ganz besonderes Interesse galt aber  auch den beiden Kleintheatern Piccolo und Piccolissimo in der Breite,wo er Bühnenbilder und viele Requisiten schuf. Heute lebt und malt Ernst Wolf bei seiner Familie in Dittingen. 

Autorin: Kiki Lutz (für den Dictionnaire du Jura)

Werke: Wolfs frühe Werke entstanden im Stil der Basler Graumaler. Unter dem Einfluss von Heinrich Altherr prägte die Helldunkelmalerei sein Werk. Er malte Porträts von Persönlichkeiten für den Basler Kunstkredit sowie zahlreiche Stillleben, Blumenbilder und Tierdarstellungen. Für öffentliche Gebäude schuf er Wandbilder und Mosaiken (Neubad-Schulhaus und Frauenspital in Basel, Gewerbeschule Liestal) und Glasbilder mit religiösen Motiven (Kirche Arisdorf, Kinderbeobachtungsstation Langenbruck). Inspiriert von seiner Umgebung in den Freibergen malte er auch Landschaftsbilder.

Wolf stellte ausserdem Bühnenbilder und Requisiten für Kleintheater her und schuf zusammen mit Heinz Fiorese Larven für die Basler Fasnacht.

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