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Peter Stettler

Peter Stettler ∗ 9.7.1939 Basel, † 9.10.1998 in Basel, Zeichenlehrer an der Allgemeinen Gewerbeschule in Basel.
Auszug aus dem «Jahrbuch z’Rieche» (zrieche.ch), Autorin: Dorothea Christ. «Peter Stettler und Erica Stettler-Schnell.» Sie sind während ihrer Ausbildungszeit an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel (heute «Schule für Gestaltung») nicht nur beide Schüler des Riehener Künstlers Gustav Stettler gewesen, sondern mit diesem auch zu einer Familie zusammengewachsen: Peter Stettler (geboren 1939), der Sohn, und Erica Schnell (geboren 1940), die Schwiegertochter. Beide sind sie stolz darauf, Schüler von Walter Bodmer, Martin Christ und Gustav Stettler gewesen zu sein, die sie als ausserordentlich anregende Lehrer empfanden, und sie stehen auch in aller Selbstverständlichkeit dazu, dass sich in ihren frühen Werken der Einfluss der Lehrer deutlich bemerkbar macht. Warum soll man übersehen oder gar negieren, dass man in einer Tradition steht? …. Besonders fruchtbar auf dem Weg zur Eigenständigkeit waren die Monate im Basler Atelier der Cité des Arts in Paris, wo Stettler und seine Frau 1967 arbeiten konnten. Kontinuierlich hat Peter Stettler die technische Beherrschung seiner Mittel in Malerei und Graphik entwickelt.

Siehe auch Erica Stettler Schnell

René Myrha

René Myrha : Le dessin de toute une vie... - RFJ votre radio régionale

Sein richtiger Name war René Pagnard. Lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Rose-Marie Pagnard, in Les Breuleux. Schule für Bildende Kunst in Biel (1956–1958). 1960 arbeitete er in einer Werbewerkstatt in Mailand. Er lebte dort zwei Jahre lang und präsentierte dort seine erste Einzelausstellung. 1963 zog er nach Basel. Von da an folgen die Ausstellungen aufeinander. 1985 zog er nach Les Breuleux. Er schuf unter anderem ein Wandbild und ein Holzrelief für das Spital Laufen (1971), ein Wandrelief für die Turnhalle Munschenstein (1977), in Basel ein Wandbild für das Verkehrskontrollgebäude (1975), ein Wandbild für das Zivilstandsamt (1983), eine Holztafel für die UBS (1984), ein Glasfenster für das Félix Platter-Spital (1987). Außerdem entstanden mehrere Suiten und Alben mit Kupferstichen. Zusammenarbeit mit der Opéra de Montpellier bei den Kostümen und Bühnenbildern von Berlioz' La Damnation de Faust (1972). Ausgestellt im Kunstmuseum in Basel (1973), Bellelay (1978), Aarau (1989), St-Ursanne (1994), Thun (1996). Er erhielt den Preis für die schönsten Schweizer Bücher (1961), das Eidgenössische Stipendium für Bildende Kunst (1972), das Kiefer-Hablitzel-Stipendium (1972) und den Preis der 8. Europäischen Kupferstich-Biennale in Mulhouse (1980). Mitglied des Jura Institute of Sciences, Letters and Arts (IJSLA).

René Myrha, un artiste-peintre amoureux du Jura

 

 

 

 


 

Rolf Gautschi

Rolf Gautschi (* 17. August 1932 in Basel; † 6. November 2016 in Olten) war ein Schweizer Maler, Glasmaler, Zeichner, Objektkünstler und Kunstlehrer.[1]
Leben und Werk: Rolf Gautschi besuchte die Allgemeine Gewerbeschule Basel. Seine Lehrer waren u. a. Paul Bodmer, Martin Alfred Christ und Hans Weidmann. Später unterrichtete Gautschi selber an dieser Schule.

1962 bezog er sein Atelier im Dachgeschoss der alten Gewerbeschule Basel. Rolf Gautschi war Mitglied der Sektion Basel der GSMBA und erhielt 1957 ein Kiefer Hablitzel Stipendium. Seine Werke stellte er in Einzel- und Gruppenausstellungen aus, so in Basel, Bern, Olten und Solothurn. Zudem wurden Werke von ihm vom Kunstkredit Basel-Stadt und vom Kunstkredit Baselland erworben.

Rosmarie Suzanne Kiefer

Rosmarie Suzanne Kiefer-Häfliger, verstorben am 2. Febrar 2021, Jahrgang 1927 in Basel, Grafik und Illustrationen

Ihr Mann, Walter Kiefer, Grafiker und Illustrator von Basel, war Jahrzehnte lang Grafiker von Drucksachen, Autobeschriftungen und vieles mehr für die Selmoni-Gruppe. So stammt das Selmoni-Logo und unsere Firmenfarbe 100% Cyan von ihm.

 

Rudolf Reinhard Keine Informationen eingefügt.
Samuel Buri

Samuel Buri (* 27. September 1935 in Täuffelen, Kanton Bern) ist ein Schweizer Kunstmaler.

Samuel Buri wurde am 27. September 1935 in Täuffelen, Kanton Bern, geboren. 1948 zog die Familie nach Basel, weil sein Vater, Fritz Buri, als Pfarrer in der St.-Alban-Kirche und später im Münster arbeitete.

1959 lernte Buri seine erste Frau, die französische Bühnenbildnerin und Kostümausstatterin Christine Herscher, kennen. Er zog Ende 1959 zu ihr nach Paris und später nach Givry im Burgund. 1962, 1963 und 1965 wurden sie Eltern von drei Kindern. Mitte der 1970er Jahre zog es ihn nach Habkern ins Berner Oberland, wo er ab 1977 ein altes Bauernhaus zu einem Wohn- und Atelierhaus umbaute. Mit seiner zweiten Frau, der Basler Kunsthistorikerin Anna Rapp Buri wohnt er seither in Basel und Habkern. 1982 und 1987 wurde er erneut Vater von zwei Töchtern.

Die Kunsthistorikerin Katharina Katz schreibt:

Buris Werk, das schwerpunktmässig Leinwandbilder, Wandmalereien, Glasfenster, Mosaike, Aquarelle und Lithografien umfasst, hat kein erzählerisches Programm. Es will durch das Zusammenspiel von Farbe und Form das Auge herausfordern und im Sinne von Matisse’ «Joie de vivre» erfreuen. Landschaften, Bäume, das Atelier, Kirchen und Kreuzgänge, Blumen- und Früchtestilleben sowie Porträts sind die wichtigsten Sujets. Zentrale Themen sind Natur und Bildillusion, der Malakt, der Maler. Spektrale Farbigkeit, Kombinationen von komplementären Farbpaaren, serielle Variation der Farbe, Gegenüberstellung von geometrischen und organischen Formen und der Hang zum Ornament sind charakteristisch. Die Arbeit in Serien, die Kombination von verschiedenen Stilelementen und zu verschiedenen Zeiten, Bereichen und Ebenen gehörende Motive sind typische Merkmale in Buris Werk.

Im Winter 1952/53 beteiligte sich Samuel Buri erstmals an der jährlichen Weihnachtsausstellung (Vorläuferin der heutigen Regionale) in der Kunsthalle Basel. Von 1953 bis 1955 besuchte er die Basler Gewerbeschule, Malklasse von Martin Christ, Kurse bei Walter Bodmer, Theo Eble, Max Sulzbachner, Gustav Stett und Max Zulauf. 1955 assistierte er Hans Stocker bei der Ausführung von Mosaiken und 1956 von Glasfenstern.

Arnold Rüdlinger trug mit seiner Begeisterung für den amerikanischen Abstrakten Expressionismus dazu bei, dass sich Buri von der traditionelleren Malerei seines Lehrers Christ löste. Auch die Begegnung mit Sam Francis Mitte der 1950er-Jahre war von Bedeutung. 1956 entstanden in Habkern erste halbabstrakte Winterbilder und im Sommer in Griechenland abstrahierende Impressionen vom Meer. Ab 1957 wurden die leuchtend farbigen Bilder mit fleckigem oder gestischem Farbauftrag und dekorativen Farbverläufen zunehmend abstrakter. Zudem erhielt er nun erste Aufträge für Kunst am Bau.[1]

In Paris gewannen die abstrakten Farbvisionen Buris eine lyrisch-atmosphärische Qualität. Bereits 1962 kehrte er unter dem Einfluss der angelsächsischen Pop Art zur Gegenständlichkeit zurück. Er malte florale Motive, vom häuslichen Alltag inspirierten Darstellungen und Sujets aus dem Landleben in mit einer Schablonentechnik in Acrylfarben. Vorlagen für die Schablonen, waren Abbildungen in Warenkatalogen, Zeitungen oder auf Postkarten. Das Ende der Pop-Art-Phase in Buris Werk fiel mit den politischen Unruhen in Frankreich Ende der 1960er-Jahre zusammen.

Der Umzug nach Givry 1971 leitete eine neue Phase seiner Arbeit ein.[2] Ein Besuch des Salon de l’agriculture hatte ihn zur Herstellung lebensgrosser Plastiken von Kühen aus Gips oder Polyester angeregt, die er mit farbigen Mustern bemalte.[3]

In den 1970er-Jahren begann Buri im Burgund vermehrt in der Natur zu malen. Es entstanden naturalistischere Werke mit ausgesprochen malerischem Charakter, in welche die Erfahrungen aus der abstrakten Malerei und der Pop Art einflossen.

Filmreportagen:
Samuel Burri - Kultur aktuell - Play SRF
Le peintre Samuel BURI ou le marronnier sans légende
Samuel Buri - Kultur aktuell - Play SRF

Sir Alfred Edward East

Sir Alfred Edward East (* 15. Dezember 1844 in London; † 28. September 1913 ebenda) war ein englischer Maler.

undefiniert

Leben: East wurde in Kettering in Northamptonshire geboren und studierte an der Glasgow School of Art. [1] Seine romantischen Landschaften zeigen den Einfluss der Schule von Barbizon. Seine Kunst der Landschaftsmalerei in Ölfarbe wurde 1906 veröffentlicht. Im April 1888 hatte er sich eine Ausstellung in den Galerien der Fine Art Society mit T. C. Gotch und W. Ayerst Ingram geteilt und erhielt im folgenden Jahr von Marcus Huish, dem Geschäftsführer der Gesellschaft, den Auftrag, einen sechsmonatigen Aufenthalt in Japan zu verbringen, um die Landschaft und die Menschen des Landes zu malen. Als 1890 die Ausstellung von 104 Gemälden dieser Tournee in der Gesellschaft der Schönen Künste stattfand, war dies ein spektakulärer Erfolg.

East besuchte Spanien nach 1892, als er Algeciras am südlichen Ende der Iberischen Halbinsel besuchte. [2]

1906 wurde er zum Präsidenten der Royal Society of British Artists gewählt, eine Position, die er bis zu seinem Tod innehatte. Im selben Jahr veröffentlichte er sein 107-seitiges illustriertes Werk The Art of Landscape Painting in Oil Colour; Im Vorwort stellte er fest: "Die größten Irrtümer der Landschaftsmalerei sind – so widersprüchlich sie auch erscheinen mögen – nicht so sehr in der Technik als in der Haltung des Malers zur Natur zu finden." In diesem Buch beschrieb er seine Techniken mit Farben, Halbtönen und Bleistiftskizzen.

1910 wurde er von König Edward VII. zum Ritter geschlagen. Sein Porträt wurde von Philip de László gemalt. Die Alfred East Art Gallery in Kettering, entworfen von John Alfred Gotch, wurde am 31. Juli 1913 eröffnet. Die Alfred East Gallery ist die älteste eigens errichtete Kunstgalerie in Northamptonshire. [3]

East wurde 1899 zum Associate der Royal Academy gewählt, nachdem er seit 1883 regelmäßiger Aussteller gewesen war und 1913 zum Vollmitglied gewählt worden war.

Am 28. September 1913 starb Alfred East in seiner Londoner Residenz Belsize Park. Sein Leichnam wurde nach Kettering zurückgebracht und in der Kunstgalerie aufgebahrt, wo er von den Bildern umgeben war, die er der Stadt geschenkt hatte, und mehrere Tausende von Menschen anzog.

 

 

Stefan à Wengen

Als Jugendlicher fand Stefan à Wengen durch systematische Recherchen heraus, dass er in direkter Linie von der Basler Malerfamilie à Wengen abstammt, die bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurückreicht.

Von 1981 bis 1986 besuchte er die Kunst- und Allgemeine Gewerbeschule Basel. Nach Abschluss der Ausbildung gewann er mit seinen damaligen abstrakten Gemälden 1987 und 1988 je ein Stipendium der Kiefer-Hablitzel-Stiftung und zog 1988 auf Einladung von John Armleder für zwei Jahre in dessen Atelier nach New York (U.S.A).

1989 und 2000 erhielt er jeweils den Eidgenössischen Preis für freie Kunst für seine mittlerweile gegenständliche Malerei. 1991 übersiedelte er nach Köln, seit 1999 lebt und arbeitet er in Düsseldorf.

In der Schweiz bleibt à Wengen mittels zahlreicher Einzel- und Gruppenausstellungen präsent, etwa der Werkschau The Mission 2010 im Kunstmuseum Luzern. Auch in Deutschland stellt er regelmäßig aus, ebenso in den Niederlanden, Tschechien, in Spanien, Israel und den U.S.A. Außerdem ist er als Mitbegründer des Projektraumes Spam-Contemporary in Düsseldorf auch als Kurator und Vermittler aktiv.

Während seiner Ausbildungszeit in den 1980er Jahren begeisterte sich Stefan à Wengen nicht für die damals dominierende expressiv-figurative Malerei, sondern für die rationalere „Neue Geometrie“. Von der Abstraktion löste er sich durch das Sammeln und Zeichnen von Erdkugel-Logos; diese fügte er später unter dem Eindruck der Lektüre von Georges Batailles Das obszöne Werk. Die Geschichte des Auges in die Augenhöhlen von Totenschädeln ein.

Sylvia Goeschke

Leben und Werk: Sylvia Goeschke besuchte nach dem Vorkurs von 1962 bis 1966 die Grafikfachklasse an der Schule für Gestaltung Basel.Anschliessend arbeitete sie bis 1974 als Grafikerin im Werbeatelier der Hoffmann-La Roche. Daneben besuchte sie von 1968 bis 1972 die Malklasse von Franz Fedier an der Schule für Gestaltung Basel, wo sie selber von 1991 bis 2003 unterrichtete. Anschliessend unterrichtete sie bis 2014 an der Volksschule beider Basel.[1]

Portrait von Sylvia Goeschke

Sylvia Goeschke ist seit 1972 als freischaffende Malerin und Bildhauerin tätig. Sie ist Mitglied der Gesellschaft schweizerischer Malerinnen, Bildhauerinnen und Kunstgewerblerinnen (GSMBK). Ihre Werke stellte sie in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen aus.

Auch schuf Sylvia Goeschke zahlreiche Wandgemälde und Werke, die im öffentlichen Raum zu sehen sind.[2] 1974 gewann sie mit ihren drei Chromstahlplastiken «Geisir»[3] den vom Kunstkredit Basel-Stadt ausgeschriebene Wettbewerb für das Klinikum 2 des Universitätsspitals Basel.

1975 entstand in Zusammenarbeit mit Paul Agustoni, Benno Fosca, Jaqueline Oppenheim und Klaus Rueggsegger die Pausenanlage auf dem Gelände der Kantonsschule Baden. 2004 schuf sie das Werk «Metamorphose» für den Friedhof Schönenberg in Bottmingen. 1989 schuf sie aus Anlass des Hundertjahrjubiläums des Verkehrs- und Verschönerungsvereins den «Jubiläumsbrunnen» aus Jurakalkstein in Liestal.

2004. Metamorphose. Friedhof Schönenberg, Bottmingen

Turek

Turek oder so ähnlich. Unbekannt

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