| Name | Lebenslauf |
|---|---|
| Unbekannt |
Kein Hinweis auf den Künstler:in oder Ersteller:in |
| Vera Isler-Leiner |
Vera Isler-Leiner (* 28. Mai 1931 in Berlin; † 22. September 2015 in Basel[1]) war eine Schweizer Photographin und experimentelle Künstlerin. Biografie: Vera Leiners polnischer Vater Heinz Leiner und ihre ungarische Mutter Louise Leiner-Reichmann schickten sie Ende März 1936 gemeinsam mit ihren beiden Schwestern zum Schutz vor den Nazis ins Kinderheim Sanitas in Teufen, Kanton Appenzell Ausserrhoden in der Schweiz, wie Vera Isler in der Autobiographie Auch ich … schildert. Der Vater wurde am 9. November 1938 nach Polen deportiert, die Mutter hielt sich zu jenem Zeitpunkt in Ungarn auf und reiste später zu ihrem Mann. Die Eltern kamen zwischen 1936 und 1938 noch einige Male zu Besuch, im Abstand von einem halben Jahr, aber stets getrennt. Nach der Ausweisung nach Polen kamen in die Schweiz nur noch Briefe und Päckchen, sie trugen bis 1942 den Absender Krakau, später Krosno. Der letzte Brief kam im Sommer 1942 aus Krosno, das allerletzte Päckchen 1940. Die Eltern wurden im August 1942 in Belzec ermordet[2]. Ihre Schulzeit verbrachte sie zwischen 1938 und 1949 in Teufen AR und Trogen AR, In der Folge begann ihre künstlerische Entwicklung. 1998 erkrankte Vera Isler-Leiner an Brustkrebs. Für die Folge der Mastektomie entwarf sie ihr eigenes Tattoo, The Blue Flowers. Vera Isler-Leiner hat zwei Töchter und war in zweiter Ehe verheiratet mit Literaturwissenschaftler und Journalisten Manuel Isler. Sie lebte in Bottmingen, Basel, Nizza und New York. Werk: Vera Isler-Leiner arbeitete in den 1950er-Jahren wissenschaftlich im Schweizerischen Nationalfonds. Daneben begann sie mit dem Schauspielern, Filmen, TV-Moderieren und kreierte Objekte in unterschiedlichen Materialien. Nach dieser Zeit des Ausprobierens begann ihre aktive, bildnerische Arbeit. In der Folge war sie auf verschiedenen Ausstellungen präsent. 1963/1968 entstanden textile Arbeiten, u. a. Traum-Zeiten, 1968/1978 widmete sie sich mit Reliefs und Objekten ihren Programmierungen, in der Zeit 1978/1984 entstanden Chromos-omen, die DNA-Story, Blei-Schriftbilder. Als Auftragsarbeiten fertigte sie u. a. eine textile Wandinstallation (Zürich), ein Betonrelief in einer städtischen Schwimmhalle (Basel) und ein Wandfresko in einer Sporthalle (Basel). Während eines ersten längeren USA-Aufenthaltes in New York, Los Angeles, und San Francisco beschränkte sie sich 1980 auf den fotografischen Bereich. Dabei konzentrierte sie sich auf Gesichter. Sie bereiste Europa, Sibirien, Japan, China und Australien. Ab 1981 bezogen sich ihre Aktivitäten auf Fotoreportagen über Kunst, Künstler und künstlerische Architektur. Ihre Arbeiten wurden in Magazinen und Zeitschriften publiziert und es entstanden verschiedene Fotobücher mit Schwerpunkt Porträtaufnahmen. Im Mittelpunkt ihres Schaffens stand stets der Mensch. 1986 erregte das Fotobuch Schaut uns an mit Porträts von über 80-jährigen Aufsehen und Provokation. Anfang der 1990er-Jahre lernte sie das Werk von Heinz Günter Mebusch kennen, das in ihren Werkgruppen Face to Face und Kunsttäter bis in die Gegenwart auch eine eigenständige Fortsetzung fand. Seit 2000 entstanden künstlerische Video-Filme und Video-Stills. Vera Isler-Leiner nahm an Talkshows teil, gab Interviews im Radio und Fernsehen und hielt Lesungen aus ihrem Buch Auch Ich. Der Nachlass von Vera Isler-Leiner wird von der gemeinnützigen ART-Nachlassstiftung betreut.[3] |
| Walter Kiefer |
Walter Kiefer-Häfliger verstorben am 26.11.2020, Jahrgang 1928, wohnhaft gewesen in Basel Grafiker und Illustrator von Basel, er war Jahrzehnte lang Grafiker von Drucksachen, Autobeschriftungen und vieles mehr für die Selmoni-Gruppe. So stammt das Selmoni-Logo und unsere Firmenfarbe 100% Cyan von ihm. Seine Frau Rosmarie Suzanne Kiefer gestaltete ebenfalls Grafiken und Illustrationen. Einige Kunstdrucke in unserer Sammlung stammen von ihr. |
| Walter Stauffer |
Walter Stauffer 1931 Schweizer Maler, Portrait Wenig Informationen über Walter Stauffer im Internet. Siehe auch Galerie Schöneck Riehen. |
| Werner Neuhaus |
Werner Neuhaus (* 1. November 1897 Burgdorf BE; † 22. August 1934 in Lützelflüh) war ein Schweizer Maler, Zeichner und Grafiker. Leben: Neuhaus besuchte nach einer Lithographenlehre die Malklasse der Allgemeinen Gewerbeschule Basel. Ein Aufenthalt bei Cuno Amiet in der Zeit von Frühling 1921 bis Frühsommer 1922 motivierte Neuhaus, im Herbst 1922 in Binningen ein Atelier zu mieten, um ungestört arbeiten zu können. Im Verlauf des Jahres 1924 wurde von Albert Müller, Paul Camenisch und Hermann Scherer eine Ausstellungs- und Arbeitsgemeinschaft Rot-Blau geplant, eine Künstlervereinigung nach dem Vorbild der «Brücke», die den wichtigsten Beitrag zum Schweizer Expressionismus brachte, der sich Neuhaus nach der Gründung an Silvester 1924 als viertes Mitglied anschloss. Im Sommer 1925 arbeitete er zusammen mit Scherer und Camenisch im Mendrisiotto. Neuhaus wurde 1926 durch die Heirat mit Hedwig Gfeller (-1985) der Schwiegersohn des Emmentaler Dichters Simon Gfeller. Ab 1927 zog sich Werner Neuhaus mit dem Umzug auf den Reckenberg bei Rüegsau im Emmental aus dem städtischen Kunstleben zurück. In der Grabenhalde bei Lützelflüh konnte Neuhaus ab 1929 ein Atelier einrichten, das vom Architekten Ernst Bützberger (1879–1935) an das Gfeller-Haus angebaut worden war. Ab 1930 arbeitete Neuhaus in einem völlig neuen Stil, der an die realistische Malerei des 19. Jahrhunderts anknüpfte. Dies entsprach auch dem Sammlergeschmack, so dass Neuhaus nun viele Aufträge für Porträts, Landschaftsbilder und Stillleben annehmen konnte. Neuhaus wurde nun als Maler des Emmentals wahrgenommen. 1929 und 1930 erhielt er ein Eidgenössisches Kunststipendium, 1933 errang er einen dritten Preis beim Concours Calame. Neuhaus war am 20. August 1934 mit Entwürfen der Glasfenster für die Kirche St. Blasius in Rüegsbach mit dem Fahrrad auf dem Heimweg, als er in Rüegsau von einem Personenwagen überfahren wurde. Der Auftrag für die Fenster wurde 1935 von Leo Steck ausgeführt. |
| Werner von Mutzenbecher |
Werner von Mutzenbecher (* 30. Oktober 1937 in Frankfurt am Main) ist ein Schweizer Maler, Zeichner, Experimentalfilmer, Fotograf, Kunstlehrer und Autor Leben und Werk: Werner von Mutzenbecher ist ein Sohn eines deutschen Chemikers und einer Schweizer Musikerin. Nachdem sein Vater während des Westfeldzugs 1940 gefallen war, zog die Mutter mit ihren zwei Söhnen nach Berlin. 1942 brachte sie die Kinder zu ihren Eltern nach Riehen. 1947 erhielten die Geschwister das Schweizer Bürgerrecht. Der Komiker und Moderator Joël von Mutzenbecher ist sein Enkel. Nach der Matura am humanistischen Gymnasium Basel studierte Werner von Mutzenbecher zwei Semester Philosophie und Germanistik an der Universität Basel. Anschliessend besuchte er von 1957 bis 1960 die Malklasse an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel. Seine Lehrer waren Martin Alfred Christ, Walter Bodmer und Lenz Klotz. Nach der Auseinandersetzung mit Texten von Dostojewski sowie dem Werk von Arnold Böcklin schuf von Mutzenbecher ab 1958 eine Reihe expressiver Bilder. Im engen künstlerischen Austausch mit seinem Freund und Künstler Marcel Schaffner entstanden von der Basler Graumalerei angeregte, dunkeltonig-graue gestische Werke. Werner von Mutzenbecher reiste 1959 nach Frankreich, wo er seine zukünftige Frau kennen lernte. Zudem unternahm er Reisen in Europa sowie in die USA, nach Mexiko und Indonesien. Seit 1961 ist von Mutzenbecher freischaffender Künstler. Auch gehört er seit den frühen 1970er-Jahren zu den wichtigsten Protagonisten der Basler Kulturszene. Ab 1967/1968 entstanden eigenständige Experimentalfilme und Texte, später auch Videos. Zudem erhielt er seinen ersten Kunst-am-Bau-Auftrag: ein Wandbild für das Felix-Platter-Spital in Basel. Es folgten eine rege Ausstellungstätigkeit und die Teilnahme an Filmfestivals und -aufführungen im In- und Ausland. 1976 nahm er an der Biennale von Venedig teil. Von 1973 bis 1987 unterrichtete Werner von Mutzenbecher an der Schule für Gestaltung Basel. Nach dem Tod von Carlo Huber (1932–1977) leitete er zusammen mit Maria Netter ad interim die Kunsthalle Basel. Auch schrieb er Textpublikationen, so u. a. Beiträge für Ausstellungskataloge. Von 1988 bis 2000 leitete er die Malklasse für freies bildnerisches Gestalten an der Schule für Gestaltung Basel. Werner von Mutzenbecher erhielt diverse Preise und Auszeichnungen, u. a. den Kulturpreis der Gemeinde Riehen. Seine Werke stellte er in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland aus. Zudem sind seine Werke in verschiedenen Sammlungen vertreten. 2022 fand eine grosse Ausstellung im Kunsthaus Baselland statt. Auch erschien eine Monografie.[ |
| Willi Freund | Keine Informationen eingefügt. |
| William Phillips |
William Phillips Lebensdaten Lebensdaten. * 1934 Liverpool, † 1976 Basel. Staatszugehörigkeit. GB. Vitazeile. Ab 1952 in der Schweiz tätiger englischer Maler. |
| Yvonne Binz |
Yvonne Binz * 14.8.1931 Basel, + 3.4.2012 Basel. Künstlerin. Malerin und Grafikerin. Kleidung. Collage |
| Zdeněk Sýkora |
Zdeněk Sýkora (* 3. Februar 1920 in Prag; † 12. Juli 2011 ebenda) war ein tschechischer Maler, Grafiker und Pädagoge. Er ist einer der weltweiten Pioniere des Einsatzes von Computern bei der Vorbereitung eines Kunstwerks. Auch wenn er mit Systemen, Programmen und dem Zufallsprinzip arbeitete, blieb er doch ein Maler: Er beschäftigte sich auf originelle Weise mit Formen, Farben und ihrer Beziehung zueinander.
Werke: 1993 erstes Architekturprojekt mit Linien – Sykoras Wand (20m lang), Gestaltung der Eingangshalle der Firma Selmoni AG, im St. Alban-Tal 38 in Basel, Acryl auf Leinwand 276 x 1242 cm (34.3m2), 22 Teile, Architekt: Rolf Gutmann, Investor Selmoni AG. |
