| Name | Lebenslauf |
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| Fritz Bitterli |
Fritz Bitterli *20.07.1909 Basel †24.12.1990 Riehen, Maler. Landschaften, Figuren und Stilleben |
| Fritz Heid |
Fritz Heid (* 5. Dezember 1916 in Sissach, Kanton Basel-Landschaft; † 12. Januar 2010 ebenda; heimatberechtigt in Arisdorf) war ein Schweizer Grafiker, Innenarchitekt, bildender Künstler und Bildhauer. Leben und Werk: Heid absolvierte eine Malerlehre und liess sich anschliessend an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel zum Grafiker ausbilden. Später trat er mit seinem Bruder Ernst in das väterliche Schreinergeschäft «Ernst Heid AG» ein. In diesem war er als Innenarchitekt und Werbeleiter tätig. Heid schuf Siebdrucke, Zeichnungen, Holz- und Linolschnitte, Aquarelle, Illustrationen, Bühnenbilder, Bronzeplastiken und Steinskulpturen.[1] Er war u. a. mit Fritz Bürgin, Ugo Cleis und Eugen Häfelfinger befreundet.[2] Heid war mit der Künstlerin Julia Ris verheiratet. |
| Gerd Winner |
Gerd Winner (* 8. Oktober 1936 in Braunschweig) ist ein deutscher Maler und Grafiker. Leben und Werk: Winner studierte von 1956 bis 1962 Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin, wurde 1961/62 Meisterschüler von Werner Volkert, und lebte seither als freier Maler und Grafiker in Berlin, Braunschweig und London. Seit 1964 ist er als freischaffender Maler und Grafiker in Berlin tätig sowie seit 1975 als Professor für Malerei und Graphik an der Akademie der Bildenden Künste München. Seit 1974 ist das Barockschloss in Liebenburg, das sich an der Stelle der einstigen Burg Liebenburg befindet, Winners Wohn- und Wirkungsstätte. Seine Werke sind in internationalen Museen und Galerien ausgestellt. Er nahm 1977 an der von Manfred Schneckenburger organisierten documenta 7 Kassel teil. Ein Beispiel aus dieser Zeit ist das Gemälde End in Acryl auf Leinwand aus dem Jahre 1981. Bekanntgeworden ist Winner durch großformatige Werke im öffentlichen Raum in der von ihm ausgeführten Technik des künstlerischen Siebdrucks, in Zusammenarbeit mit Chris Prater (Kelpra Studio London).[1] Bemerkenswert sind die umfangreichen Grafikzyklen London Transport, London Docks, Roadmarks, New York Times Square, die künstlerische Auseinandersetzung mit Stadtkultur und urbanen Strukturen sowie die künstlerische Gestaltung der Dominikanerkirchen St. Albertus Magnus in Braunschweig und Heilig Kreuz in Köln. 2000 entwarf und baute Gerd Winner auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen das „Haus der Stille“ – eine begehbare Skulptur – als Raum. Darin können sich die Besucher sammeln und innehalten. Der Raum reflektiert in Gestaltung und Ausführung die brutale und menschenverachtende Bedeutung dieses Ortes. Am 17. Februar 2008 wurde ein von ihm geschaffenes Altarbild in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Bad Gandersheim feierlich eingeweiht. Der Altarraum war seit 2004 nach Plänen des hannoverschen Architekten Klaus Determann neu gestaltet worden.[2] Werke des Künstlers befinden sich unter anderem in der Sammlung der Tate Gallery in London.[3] Gerd Winner wurde mit seinem Werk in das Portal Künstlerdatenbank und Nachlassarchiv Niedersachsen aufgenommen. |
| Gido Wiederkehr |
Gido Wiederkehr * 8. November 1941 in Rothrist ist ein Schweizer Maler, Grafiker und Kunstpädagoge. Sein Werk umfasst Malerei, Collagen, Siebdrucke und Kunst am Bau. Leben und Werk: Gido Wiederkehr ist gelernter Tiefdruck-Retoucheur und Reproduktionsfotograf. Seit 1962 ist er als freischaffender Künstler tätig. Wiederkehr erhielt 1966, 1968 und 1981 ein Eidgenössisches Kunststipendium sowie 1968 und 1972 ein Kiefer-Hablitzel-Stipendium. Seit 1974 stellt er seine Werke regelmässig in Einzel- und Gruppenausstellungen aus. Der Kunstkredit Basel-Stadt und die Eidgenössische Kunstkommission erwarben Werke von Wiederkehr. Wiederkehr war zwischen 1977 und 1984 für das Larvenatelier Tschudin tätig. Von 1982 bis 2006 unterrichtete er an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel. |
| Gyon |
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| Hanns Studer |
Hanns Studer (* 2. März 1920 in Basel; † 28. Oktober 2018 in Putbus) war ein Schweizer Zeichenlehrer, Maler, Holzschneider, Illustrator und Glasmaler. Sein Werk umfasst Zeichnungen, Malerei, Glasmalerei, Holzschnitte, Illustrationen, Keramik, Wandmalereien sowie Kunst am Bau. Leben und Werk: Hanns Studer absolvierte das Mathematisch-Naturwissenschaftliche Gymnasium in Basel. Nach der Matura liess er sich bis 1945 zum Zeichenlehrer an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel ausbilden. Anschliessend unterrichtete er bis 1955 als Zeichenlehrer an der Sekundarschule. 1948 ermöglichte ein eidgenössisches Kunststipendium Studer einen längeren Aufenthalt in der Bretagnen. Im gleichen Jahr trat er der Gruppe «XYLON» bei. 1975, 1978 und 1982 erschienen drei Xylon-Mappen, in denen Studer mit je einem Holzschnitt vertreten ist. Ab 1984 war er Präsident der Xylon International.[1] Von 1946 an sind zahlreiche bibliophile Bücher, Mappen, Hefte und Einblattdrucke mit meist mehrfarbigen Holzschnitten erschienen. Wandbilder in unterschiedlichen Techniken finden sich in Basel, Rheinfelden, Allschwil, Disentis, Lenzerheide, Sur En, in Keramik in Muttenz, Sissach, Allschwil, Riehen und Basel. Hanns Studer beschäftigte sich zudem schon 1946 mit Marionetten. So illustrierte er Marion und die Marionetten, ein Fragment von Max Frisch mit fünfzehn rotbraun gedruckten Holzschnitten im Text und einer schwarz gedruckten figürlichen Initiale. 1964 erschienen mit Holzschnitten Studers gleich sechs Drucke, in sechs verschiedenen Verlagen. 1965 wurde Hanns Studer als Lehrer für Holzschnitt an die Allgemeine Gewerbeschule Basel gewählt. Von 1960 bis 1980 lebte er zeitweise in einem kleinen Maiensäss oberhalb Lenzerheide. In diesen Jahren entstanden bis zu 2000 Holzschnitte. Zudem schuf er in seinem Atelier in Sur En zahlreiche Entwürfe für farbige Fenster. Von 1993 an lebte er im Elsass in Durmenach, ab 1997 in Soultz und zuletzt auf der Insel Rügen. Studers Glasscheiben finden sich heute in öffentlichen Räumen, besonders Kirchen, Spitälern und Heimen, u. a. in den Rathäusern von Basel und Liestal, in Kirchen von Lyss, in der Regulakirche (Chur), in Schiers und Allschwil sowie in Basel im Zwinglihaus, in der Lukaskirche, im Universitätsspital, Merian Iselin Spital und in Altersheimen. Zahlreiche Kabinettscheiben befinden sich in Privatbesitz. Zudem in Trin, Sent, Schüpfen, Weil am Rhein, Haltingen und Bad Krozingen. |
| Hans Rémond |
Hans Rémond (* 27. Januar 1932 in Salzwedel, Deutschland) ist ein zeitgenössischer Maler. Sein Werk umfasst Bilder, Zeichnungen, Skulpturen, Radierungen, Fotografien, Musik, Objektkunst, Body Art, Environment und Aktionskunst. Leben: Rémonds Eltern, beide Schauspieler, flüchteten 1938 mit ihren Kindern von Salzwedel über Luxemburg nach Basel. Er besuchte die Schulen in Binningen und Münchenstein. Rémond absolvierte 1948 eine Lehre als Flachmaler und Autolackierer. Nach Abschluss seiner Lehre übte er den Beruf zunächst aus, bildete sich aber künstlerisch weiter. Seit 1961 ist er selbstständiger Künstler in Basel, wo er bis heute lebt. Werke: Die frühen Werke von Hans Rémond zeigen deutliche Spuren des Expressionismus, teilweise sind sie kubistisierend bzw. futurisierend (so speziell seine «Figur» aus dem Jahr 1966). Bald überwand er jedoch seine Vorgänger und wandte sich anderen Techniken und Materialien zu als der traditionellen Ölmalerei. Besonders bemerkenswert sind seine Schnurbilder, die den Betrachter einerseits zu äusserster ästhetischer Askese zwingen, andererseits aber auch das Wesen des Künstlers an sich in Frage stellen («jeder kann sein Schnurbild selber machen»). Rémond spielt Saxophon. Musik und Rhythmen widerspiegeln sich in seinen Werken. Rémond erhielt 1962 ein Kiefer-Hablitzel Stipendium, 1967 das Eidgenössische Kunststipendium und 1987 eine Auszeichnung des Kunstkredits Basel-Stadt. Seine Werke stellte er in mehreren Gruppenausstellungen aus. Zu seinem 90. Geburtstag fand im Rappazmuseum eine Einzelausstellung statt. |
| Hans Weidmann |
Leben und Werk: Hans Weidmann wuchs als Sohn des Holzbildhauers und Drechslers Emil Weidmann in Kleinbasel auf. Auf Wunsch des Vaters absolvierte er bei ihm eine Lehre als Holzbildhauer und besuchte von 1939 bis 1941 die Kunstklasse an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel. Seine Lehrer waren Arnold Fiechter, Albrecht Meyer und Walter Bodmer. An dieser Schule war Weidmann von 1943 bis 1975 als Lehrer tätig und unterrichtete das Hans Weidmann war schon in jungen Jahren von Freiheitsdrang und Fernweh erfüllt. So fuhr er, erst 15-jährig, mit dem Fahrrad nach Hamburg, wanderte 1933 zu Fuss nach Jugoslawien und dort weiter nach Belgrad, um schliesslich in Venedig anzukommen. Spätere Reisen führten ihn nach Süd- und Nordamerika, nach Nordafrika, nach Australien, Alaska, Skandinavien, Griechenland, in den Fernen Osten und immer wieder nach Indien. Auf den Reisen füllte er ungezählte Zeichenblöcke. Weidmanns Aquarelle gehören zu seinen Meisterwerken. 1941 bezog Weidmann sein erstes Atelier. Einige seiner Werke gingen aus den Wettbewerben des Kunstkredits Basel-Stadt als Sieger hervor, oder sie wurden vom Kunstkredit in Auftrag gegeben. Seine Kenntnisse von Farbe, Holz und Stein machten ihn zum gesuchten Restaurator. Wie viele Basler Kunstschaffende gestaltete Weidmann Laternen für die Basler Fasnacht. Hans Weidmann war ein aktives Mitglied des «Kreises 48». Zu der Gruppe zählten sich Romolo Esposito, Julie Schätzle, Johann Anton Rebholz, Paul Basilius Barth, Alex Maier, Gustav Stettler, Jean-François Comment, Karl Glatt, Max Kämpf, Theo Lauritzen, Peter Moilliet und Paul Stöckli. Später kamen Valery Heussler, Robert Lienhard und Hanni Salathé dazu. 1998 fand in der Galerie von Ernst Beyeler eine grosse Retrospektive über Hans Weidmanns Lebenswerk statt. |
| Hans-Jürgen Siegert |
Hans-Jürgen Siegert ∗ 8.8.1944 Bad Liebenwerda, † 30.6.2019 Basel, Zeichner, Radierer, Lithograf und Maler. Ab 1957 in der Schweiz |
| Heijo Hangen |
Heijo Hangen (* 29. April 1927 in Bad Kreuznach; † 18. Juli 2019)[1] war ein deutscher konstruktiver Künstler und documenta-Teilnehmer von 1977. Heijo Hangen wird 1927 in Bad Kreuznach geboren. 1947 bis 1950 studiert er an der Landeskunstschule in Mainz. Anfang der 1950er Jahre entstehen erste konstruktiv-abstrakte Arbeiten. 1956 bezieht er ein Atelier im Künstlerhaus auf dem Asterstein in Koblenz. Seinen Lebensunterhalt verdient er damals als Ausstellungs- und Grafikdesigner in Koblenz und Bonn, wo er für das amerikanische Bildungszentrum U.S.I.S. arbeitet. 1962 entwickelt er sein konstruktives „Bildmodul“, ein zweifach diagonal geteiltes Quadrat, das fortan allen seinen Werken zugrunde liegt und schon bald zu seinem unverwechselbaren Erkennungsmerkmal wird. Seit dieser Zeit sind seine Werke in immer mehr Galerie- und Museumsausstellungen zu sehen. 1971 hat er eine Einzelausstellung im Von der Heydt-Museum in Wuppertal, 1972 ist er in der Überblicksschau Konstruktivismus der Galerie Gmurzynska in Köln vertreten. 1976 ist er Stipendiat der Villa Massimo in Rom, 1977 nimmt er an der documenta in Kassel teil. Von 1977 bis 1993 ist er Dozent an der Europäischen Akademie der Künste in Trier. 1991 hat er im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt eine große Einzelausstellung, 2011 erhält Hangen den Peter C. Ruppert-Preis für Konkrete Kunst in Europa. 2017 widmen ihm das Leopold-Hoesch-Museum in Düren und die Galerie Geiger in Konstanz große Ausstellungen zu seinem 90. Geburtstag. An 18. Juli 2019 stirbt Heijo Hangen in Koblenz.
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